Kochsternstunden-News

Kochsternstunden Spezial – eine Initiative für die Regionale Gastronomie

Ein wenig ist es wie beim braven Soldaten Schweijk: der verabredete sich, bevor er in den Krieg ziehen musste, mit seinen Freunden für „…nach dem Krieg um halb sechs im Kelch“ – seiner Stammkneipe. Nun herrscht bei uns zum Glück zwar kein Krieg – aber Verabredungen mit Freunden im Lieblingsrestaurant verlaufen ähnlich vage: nach dem Ende der Corona-Krise um sieben zum Essen!
 

Was die Gäste achselzuckend in Kauf nehmen und mit Galgenhumor tragen, bereitet ihren Gastgebern hingegen große Probleme: Gaststätten wurden sehr früh komplett geschlossen und sind es immer noch. Ein Ende: von allen Beteiligten dringend erhofft, aber nicht absehbar. Mit null Umsatz und weiter laufenden Kosten stehen die Wirte vor dem Aus – und die Mitarbeiter, die von Festgehalt, Nacht- und Feiertagszuschlägen und Trinkgeld leben, müssen sehen, wie sie mit 60 % des Festgehalts auskommen.
 

Um den Umsatz nach der Wiedereröffnung der Restaurants und Gaststätten nach dem Shutdown schnellstmöglich wieder anzukurbeln, wollen Clemens Lutz und sein Kochsternstunden-Team direkt nach der Zwangspause ein Kochsternstunden Spezial veranstalten. „Wir können uns glücklich schätzen, unseren Menüwettbewerb Kochsternstunden vom 7. Februar bis zum 15. März 2020 noch so reibungslos umgesetzt zu haben“, sagt Kochsternstunden-Initiator Clemens Lutz. Für viele teilnehmende Restaurants sei der da erwirtschaftete Gewinn das so nötige Polster für den fehlenden Umsatz.
 

Die Kochsternstunden-Initiative für die regionale Gastronomie ist ein außerplanmäßiger Menüwettbewerb. „Das Konzept bleibt gleich,“ erklärt Clemens Lutz: „Sie genießen und im Anschluss können Sie bewerten!“ Was es nicht geben wird: ein zusätzliches Gewinnspiel für die Gäste. Einerseits steht die Auslosung des Gewinnspiels aus dem regulären Wettbewerb noch aus (sie wird nachgeholt, sobald öffentliche Veranstaltungen wieder möglich sind). Und andererseits gibt es als doppelte Gewinner eh die Gastronomen und ihre Leute, die sich freuen, wieder Gäste zu haben – und die Gäste, die endlich mal wieder genießen können ohne langwierige Vorbereitungen und Abwasch…
 

Kochsternstunden Spezial – eine Initiative für die Regionale Gastronomie

Die Sieger der Kochsternstunden 2020 stehen fest!
 
Bei dem Wettbewerb, der vom 7. Februar bis zum 15. März in 49 Restaurants in Sachsen stattfand, konnten die Gäste die von ihnen genossenen Menüs bewerten. Nach der Auszählung der 4.376 abgegebenen Stimmen stand als Sieger Christian Weidt mit dem Schönburger Palais in Lichtenstein fest. Auf Platz zwei landete das Dresdner Restaurant finesse mit Elvis Herbek in der Küche. Den dritten Platz belegt Verena Leister mit ihrem Popup-Restaurant Flavour Blast, das in diesem Jahr seine Zelte im Kobalt – Club Royal in Dresden aufgeschlagen hatte.
 
Auf Platz vier und fünf des sachsenweiten Wettbewerbs liegen die Genussbar by Ronny Löser (Freiberg, Küchenchef Karsten Schönefeld) und die Eventküche Cantina, in der mit Fernando Stovell, Leif Besselmann und Thomas Sommer „Freunde zu Gast“ waren.
 
Neben der sachsenweiten Auswertung, die in diesem Jahr erstmals stattfand, gab es auch noch die Wettbewerbe „Chemnitz“, „Dresden“ und „Leipzig“. Da die Top-Five Sachsen alle beim Dresdner Wettbewerb mitgemacht haben, entspricht die Reihenfolge der ersten Drei in der Landeshauptstadt auch der des Landeswettbewerbs. Sieger in Chemnitz wurde das Gewölberestaurant im Schlosshotel Klaffenbach vor Der Fleischladen und dem Max Louis. Im Leipziger Wettbewerb belegt das Genussreich Restaurant & Bar den 1. Platz vor dem Restaurant Senses im Parkhotel Diani und dem Restaurant Michaelis.
 
Preise wurden auch für die beste Servicekraft vergeben. In Dresden gewann – wie in den beiden Jahren zuvor – Nicole Hieke vom Restaurant finesse, gefolgt von Simone Hetze vom Schönburger Palais und Herbert Schmidt aus der Eventküche Cantina. „Wir sehen hier sehr schön, wie wichtig den Gästen offensichtlich das Zusammenspiel zwischen Küche und Service ist“, sagte Kochsternstunden-Initiator Clemens Lutz: Nur wenn Service und Küche gut zusammen arbeiten, könnten die Gäste einen rundum genussreichen Abend genießen.
 
„Insgesamt wurden in der Zeit vom 7. Februar bis 15. März in den 35 teilnehmenden Restaurants in Dresden und Umgebung 7015 Menüs verkauft“, konnte Kochsternstunden-Initiator Clemens Lutz berichten. Das seien im Durchschnitt 200 Menüs pro Restaurant. Die Auswertung der abgegebenen Stimmen macht übrigens nicht das Kochsternstunden-Team, sondern die Firma Spectos, die das Auswertungs-Tool entwickelt hat – rein maschinell, aber unter besonderer Berücksichtigung der Antworten auf die Frage „Wie gut hat Ihnen Ihr Menü geschmeckt?“.
 
Während der Kochsternstunden erhalten die Gäste in den teilnehmenden Restaurants speziell für den Menüwettbewerb kreierte Menüs. „Jeder Gast ist Restaurant-Tester und wird auch dementsprechend behandelt. Im Anschluss an die Kochsternstunden können nicht nur die Restaurants mit den besten Bewertungen einen Platz auf dem Siegertreppchen gewinnen, sondern auch auf die Menütester selbst warten tolle Gewinne“, sagt Clemens Lutz.

Clemens Lutz neu im Kuratorium

Clemens Lutz ist Gründer und Initiator der Kochsternstunden und liebt den Genuss.
 
Dass gutes und gesundes Essen keine Selbstverständlichkeit in der Welt ist, ist steter Antrieb sich zu engagieren. Einzelne Spendenprojekte für die HOPE-Kapstadt Stiftung im Rahmen der Kochsternstunden bringen Aufmerksamkeit und nicht selten Motivation selbst für HOPE aktiv zu werden.
 
Mit seinem Engagement und Netzwerk vereint er sächsische Gastronomen zur Aftershowparty der HOPE-Gala am 16.November 2019 und beteiligt sich mit seinem Cateringunternehmen Convea.
 
www.hopegala.de
 

1. Kochsternstunden Chefs Talk

Diskussion unter Köchen, Wissensaustausch und Netzwerk – so soll ein Chefs Talk aussehen. Ob Partner der Kochsternstunden oder nicht – wir wünschen uns einen Expertenaustausch. Dafür sorgte Marcel Thiele von Koppert Cress vergangen Montag im Küchenzentrum Dresden.
 
Wie essen wir in Zukunft? Warum ist Essen mehr als nur Nahrungsaufnahme? Was müssen wir ändern, um uns nicht zukünftig mit überdimensional viel Convenience Food in der Gastronomie begnügen zu müssen? Wie sehen Lösungen aus? Wir danken Spicehunter Marcel Thiele für das „Mehr“ am Genusshorizont. Er selber lebt nach dem 80/20 Prinzip. 80 Prozent pflanzliche und 20 Prozent tierische Produkte. Für die Zukunft empfiehlt er der Gastronomie das „Mother-Earth-Principle“.
 
Dieses folgt einem respektvollen Umgang mit den Ressourcen, aber auch nach den Prinzipien von Hippokrates. Unsere Nahrung soll die Medizin sein, bevor die Medizin zu unserer Nahrung wird. Die Gerichte werden wie folgt zusammengestellt: Unten, individuell aufbereitet, gibt es Gemüse, das unter der Erde wächst. Darüber wird essbare „Erde“ gelegt und bedeckt mit einer Zutat, die über der Erde gedeiht. Ausgewogen und aufeinander abgestimmt, süß oder salzig, als Menü oder Flying Buffet. Auf den Punkt gebracht: mit Respekt, Liebe und Verstand.
 
Unser Resultat des Abends: Es ist noch viel zu tun! Zu allererst müssen die Profis aus der „Szene“ allerdings öfter an den Tisch kommen. Sie bestimmen die Zukunft. Und dafür werden die Kochsternstunden versuchen zu sorgen. Wir sagen – Danke allen Teilnehmern!

Hartmut in sovereign estate of Taittinger | Fête du Champagne | Topfgucker-TV

https://www.topfgucker-tv.de/champagner-taittinger-fete-du-champagne/
 
Auch hier bei dem Champagnerhaus Taittinger findet man sozusagen „unter Tage“ in den korrekter Weise als Crayeres zu bezeichnenden heutigen Kreidekellern, gut 20 Meter unter der Erde, wieder ein paar tolle Besonderheiten. Zum einen die sogenannten Graffities, die die Bewohner dieses unterirdischen und ca. 80 km langen Gängesystems unter der Stadt Reims, die dort während des ersten Weltkrieges Schutz suchten und ein nahezu gesamt städtisches Leben führten, in das weiche Gestein ritzten. Zum anderen ist eine einzigartige Besonderheit von Taittinger, daß dieses Haus auf den Ruinen einer unterirdischen Abtei gebaut wurde und man plötzlich unter einem Kreuzgewölbe dieser alten Abtei mitten im Gängelabyrinth steht. Noch eine Besonderheit: Bei Taittinger werden sogar Methusalem Flaschen handgerüttelt, also 6ltr beinhaltende Champagnerflaschen!
Und zur Fête du Champagne am 10. Mai im Stadtmuseum in Dresden wird noch eine Nummer „oder so“ größer serviert, eine 15 l Flasche!
 
Fête du Champagne
 
Datum 10.Mai 2019, 19:00 Uhr * Ort Stadtmuseum Dresden Eingang Landhausstraße, Wilsdruffer Str. 2, 01067 Dresden * Tickets 190€ (5€ Eintritt, 185€ Verzehr – all inclusive) * Kochsternstunden: [email protected] Direktverkauf * R9 – Die Weinboutique: hier * Restaurant finesse: hier * Estancia Beefclub: hier